Vorab muss man sagen, dass ich mit Tieren aufgewachsen bin. Meine Eltern haben Hunde und auf dem Hof gab es Hühner, eine Katze und zeitweise noch zahlreiche andere Tiere, wie Kaninchen, Meerschweinchen, Wachteln...

Ich durfte meine Kindheit viel draußen verbringen und ich glaube ich habe meine Eltern oftmals zur Verzweiflung gebracht, weil ich alles mit nach Hause geschleppt habe.

Als ich gerade 6 Jahre alt war brachte mein Vater eines Tages ein Frettchen mit nach Hause*. Er war ein heller Iltis Rüde und wurde Freddie genannt. Freddie war ein richtiges Kuschelfrettchen und ich war sofort verliebt. Da er aber nicht alleine bleiben sollte, kauften meine Eltern noch Tina. Tina war ebenfalls ein Iltis Frettchen, aber eines von der bissigen Fraktion. Obwohl wir uns täglich mit den beiden beschäftigten und sie schließlich echt lieb war, wusste man nie, wann sie doch einmal zuschnappen würde. - Tina wurde als Welpe so gefüttert, dass sie sich um das Futter schlagen musste. Irgendwie hat sie diese Rivalität wohl nie vergessen.

Ich habe viel mit Freddie gespielt, er war überall mit dabei. Im Sandkasten, in meinem Spielhaus, im Garten. Er hat mich ein langes und sehr schönes Stück meiner Kindheit begleitet.

[1. links 2. rechts bin ich mit Freddie in meinen total tollen Frettchenspiel- und Einsauklamotten]

Freddie und Tina (eher das Frettchen meiner Schwester) hatten mehrmals Welpen. Ich kann mich noch gut erinnern, dass es immer Iltisse und Albinos waren. Ich mochte die Iltisse, meine Schwester war ganz vernarrt in die Albinos. Irgendwann durfte sie einen behalten und ich bekam eine Siam Fähe, auch sie hatte Welpen, starb aber relativ früh.

 

Von Anfang an war ich dabei.... habe das Nestgezwitscher gehört, diesen tollen Geruch gerochen, geholfen wenn die Welpen ab dem 21. Tag zugefüttert wurden und sie dann irgendwann ziehen lassen.

[Das bin ich mit einer Schüssel voll Welpen in albino- und iltisfarben - zum Füttern ab dem 21. Tag wurden sie damals so raus geholt]

[Als Teenie hier mit ein paar Welpen]

[Iltis- und Albinowelpen]

Wir haben die meisten Welpen abgegeben, haben aber Frettchen gehabt, bis ich ungefähr 19 Jahre alt war. Die letzten sind irgendwann im Alter verstorben. Alle blieben bis zum Ende bei uns.

Dann war ich studieren, bin von zuhause ausgezogen... aber irgendwas hat gefehlt.

 

Mit meinem damaligen Freund überlegte ich, welches Haustier es sein sollte und schnell stand fest, es würden Frettchen sein.

Nach kurzem Suchen stießen wir auf eine Familie. Auch hier war es der Sohn, der total vernarrt in die Fritten war und sich hauptsächlich um die Welpen kümmerte. Von ihm bekam ich meinen Ronny.

So beginnt die Geschichte meiner heutigen Frettchen und dieser Hobbyzucht....

Das oben war Ronny in seinem ersten Winter bei uns.... und unten ist er diesen Sommer.

 

*An dieser Stelle danke ich meinem Vater, für eine seiner besten Ideen.